Diskurs im Anschluss an den Vortrag „Primetime in Bedrängnis – Programmstrategien, Neue Formate und Experimente“
Markus Mooslechner:
„Es gibt sehr viele technologische Diskussionen, aber wir sind eigentlich die Geschichten geblieben? Ich glaube, dass wir uns als Fernsehmacher wieder auf unsere ureigenste Kompetenz besinnen sollten: Geschichten erzählen. Geschichten die authentisch und relevant sind und Menschen berühren. Wir müssen das Publikum erst nehmen, wir dürfen nichts vorgaukeln.“
Edgar Böhm:
„Nach fast 40 Jahren im TV Business ist meine Begeisterung an diesem Beruf ungebrochen. Arbeiten für das Fernsehen bedeutet immer am letzten Stand der gesellschaftlichen Entwicklung zu sein und kreative Antworten auf die sich permanent ändernden Rahmenbedingungen zu finden. Fernseharbeit geschieht im Team, ist kreativ und herausfordernd. Fernseharbeit heißt das Publikum ernst nehmen.“
Oliver Fuchs:
„Einzigartige Events ziehen das Publikum magnetartig an. Die Quote ist ein klarer Gradmesser, ob das Programm ankommt oder nicht. Ich glaube nicht, dass der Zuschauer aktiv in die Formatentwicklung miteinsteigen wird, denn Fernsehen ist ein Handwerk und eine Kunstform.“
Martin Gastinger:
„Die Primetime ist für alle TV-Sender und TV-Macher die heiß umkämpfte und wichtigste Sendezeit, jeder der sagt, er weiß wie man dort immer gewinnt und garantiert Erfolg hat, ist Hellseher oder Schwindler!“