Tricky Women Festival

Das internationale Festival für Filmkünstlerinnen feiert den Animationsfilm jenseits des Mainstream. Wir waren für euch vor Ort im Wiener Haydn Kino und haben uns nicht nur die Animationen sondern auch die Filmemacherinnen vor die Linse geholt.

Diagonale

Die Diagonale macht seit 1998 Graz zur Haupstadt des Films und unterstützt damit heimische FilmemacherInnen. Wir zeigen euch wie vielseitig das österreichische Filmschaffen sein kann.

Hollow

Ganz im Sinne der Filmfestivals haben auch wir einen Kurzfilm im Programm. Hollow, eine Produktion von fhSPACEtv, beschäftigt sich mit dem zeitlos aktuellem Thema „Leistungsdruck“.

The Freaks

Den Alltag mit dem Hobby zu verbinden, kann eine große Herausforderung sein. Die 15-jährige Sarah ist ein Mitglied der Akrobatik Gruppe „The Freaks“. Sie wurde von unserem Team einen ganzen Tag begleitet und zeigt uns ihre Welt und was es heißt ein Freak zu sein.

Konferenz: Arbeiten für das Fernsehen 2013

Die 5. Fernsehkonferenz „Arbeiten für das Fernsehen 2013“ an der FH St.Pölten fokussierte sich auf aktuelle Positionen und Entwicklungen rund um die Bewegtbildproduktion mit ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis. Die Erzählmaschine Fernsehen erlebt ein geradezu faszinierendes Zeitalter: Social TV, Second Screen, HbbTV, Catch Up TV, – und alles will gestaltet werden?

Oliver Fuchs: Primetime in Bedrängnis – Programmstrategien, neue Formate und Experimente

Erfolgreiche Primetime Entwicklung
Heutzutage konsumieren Fernsehzuschauer Inhalte ganz anders als vor einigen Jahren. Im Jahr 2008 haben noch 82 Prozent der Menschen live Fernsehen angeschaut, 2012 sind es nur noch 64 Prozent. Die Mediennutzung hat zwar zugenommen, aber die Zuseherzahl trotzdem erheblich abgenommen. Im Jahr 2008 hat noch beinahe niemand gestreamtes Fernsehen konsumiert, 2012 sind es bereits sieben Prozent aller FernsehzuseherInnen.
Wie kann ein Sender eine erfolgreiche Primetime-Entwicklung erreichen? Gibt es eine Formel dafür, wie man erfolgreiches Fernsehen schafft? Einzigartige Events ziehen das Publikum magnetartig an. Wichtig ist, dass man eine Imagebestimmung vornimmt, die Zielgruppen genau definiert, gewisse Programm-Anker und Genres festlegt und mit viel Feingefühlt das Image eines TV-Senders aufbaut.

Markus Mooslechner: Wer schaut fern?

Das Nutzerverhalten im Umbruch

Das Nutzerverhalten der FernsehzuseherInnen hat sich in den vergangenen Jahren gravierend verändert. Immer weniger Menschen sehen immer mehr fern, die Alterspyramide dreht sich, viele alte Menschen sehen viel fern, die Jungen nicht mehr. Wenn die jungen ZuseherInnen nun wegfallen, besonders die 12 bis 24 Jährigen, haben die traditionellen öffentlich rechtlichen Rundfunkanstalten eine paradoxe Herausforderung zu bewältigen: die Zuseher werden immer älter und gleichzeitig zwingt die Werbeindustrie zu jungem Programm. Ein öffentlich rechtlicher Sender kann sich jedoch nicht gänzlich entweder auf eine jugendliche oder eine ältere Zielgruppe fokussieren. Dieser Umstand führt zu einer unklaren Positionierung, einer ungünstigen Investitionssituation, da die Budgets auf beide Programmwelten aufgeteilt werden müssen. Viele Spartensender haben es in diesem Bereich einfacher. Die Frage, die sich daraus ergibt: Brauchen wir mehr Spartensender?
Wir erleben momentan nicht nur eine massive Veränderung der TV-Landschaft sondern der gesamten Medienlandschaft: es ist aber nicht davon auszugehen, dass das Internet wie so oft beschworen das Fernsehen verdrängen wird. Vielmehr sieht es eher nach einer Koexistenz der Medien aus in der das Fernsehen auf bestimmte Kernrollen reduziert / fokussiert wird. Das Wohnzimmer als Unterhaltungszentrum zwischen Konsole, intelligenter Wohnraumsteuerung und TV. Das TV Gerät wird massiv an Bedeutung gewinnen aber anders heißen. Traditionelles Fernsehen wird sich darin als eines von vielen Angeboten unterordnen.